Haftungsausschluss Impressum

Die Paten des Terrors und ihre Unterclowns

Aktuell
--Finanznomaden
----Hütchenspiel
----Paten
----Staatskapitalismus
----Systemfehler

Die Paten des Terrors und ihre Unterclowns

Mehr Napalm

Im Vietnamkrieg könnte Napalm für die Paten des internationalen Terrors billiger als Coca Cola gewesen sein, denn Benzin ohne Lizenzgebühren und Steuern kostete fast nichts. Angeblich soll nicht nur der Preis, sondern auch die Wirkung von Napalm besonders effizient sein, einen im Dschungel eingebuddelten Gegner großflächig zu ersticken, während teure Sprengbomben vor allem bei Direkttreffer wirksam sind. Von 1965 bis 1971 wurde die zwei- bis dreifache Menge an Bomben des gesamten zweiten Weltkrieges (bis zu 7 Millionen Tonnen) abgeworfen. "Schlitzaugen", die nicht in Coca Cola baden wollen, kann man auch in Napalm baden. Jedem das Seine. Irgendwann wurde der Krieg trotz ultrabilligem Napalms zu teuer, und plötzlich war Fort Knox eingeäschert. Ansonsten konnte man schon immer behaupten, der Krieg der Sicherheitsberater wäre vollkommen sinnlos gewesen, heute weiß man es.

Zwar waren die Vietnamesen "Schlitzaugen", und sind es auch geblieben, aber sie waren dennoch siegreich. Sogar den Überfall ihres chinesischen Nachbarn kurz nach den Amerikanern haben die Vietnamesen sehr schnell und erfolgreich beendet. Der einzige Domino-Effekt der Region war der Domino-Effekt der Massenmörder: Laos und Kambodscha wurden ebenfalls und mit dem gleichen Erfolg bombardiert. Damals galten hirntote Sicherheitsberater noch als "hochintelligent".

Die Einäscherung von Fort Knox war die größte und fundamentalste Niederlage, die die Vietnamesen den USA beigebracht haben. Die US-Regierung hat die Welt so lange belogen, jeder von den USA bedruckte grüne Schuldschein sei durch die immer gleiche Menge Gold gedeckt, bis die Lügen nicht mehr aufrecht erhalten werden konnten. Daraufhin hat der damalige Donald einfach das Gegenteil bekannt gegeben, und quasi über Nacht die Goldbindung des US-Dollars aufgehoben: Die bis dahin zu Recht internationale Leitwährung hatte den ersten Schritt zum Funny Money genommen.

Zeitgleich mit der Aufhebung der Goldbindung wurde ein Nobelpreis für Wirtschaft installiert, um die für Funny Money notwendige "Theorie" zu entwickeln. Für diesen Nobelpreis haben drei bis vier besonders teure "Eliteuniversitäten" in den USA ein Abo. Die "Physik" dieser intellektuellen Brutstätten neoliberaler Systemclowns besteht darin, universal gültige "Gesetze" der Wirtschaft zu "entdecken". Umgesetzt werden die neu entdeckten "Gesetze" dann von der Mafia.

Die Einschaltung der Mafia

Nach der Einäscherung der Goldpreisbindung mußten die grünen Schuldscheine gegen irgendeine Ware geerdet werden, gegen die man die Auslandsschulden der Amerikaner garantiert eintauschen kann. Noch war der Schritt zum reinen Funny Money nicht drin. Die Laberpäpste entwickelten ihre "Wirtschaftstheorie", die Mafia setzte sie um. Deren Experten für echte Werte haben ein "Schnapskartell" auf die Beine gestellt, in dem jedem die Finger, die Beine oder das Genick gebrochen werden, der glaubt, frei Schnaps kaufen oder verkaufen zu können, ohne einen Beitrag zum US-Handelsbilanzdefizit zu leisten und die grünen Schuldscheine zu benutzen. Die "unabhängige" Frontorganisation der Paten des Terrors ist die "OPEC". Das auf dieses Erpresserkartell aufgebaute Wirtschaftssystem einen "freien Markt" zu nennen, war die neue Aufgabe der Wirtschaftsexperten und Nobelpreisträger für Wirtschaft. Jede Theorie hat ihre Idioten, und selbst die Rassentheorie war eine "Wissenschaft".

Kleiner Einschub: Wahrsagerei oder Wissenschaft

Beliebig oft das Gleiche tun und dabei das immer gleiche Ergebnis bereits vor dem ersten Experiment vorhersagen zu können, das ist die Leistung von Theorien in den beiden "exakten" Wissenschaften Mathematik und Physik. Von Chemie über Biologie, Medizin, ... bis zu den gesellschaftlichen Laberfächern, umso weiter man sich von den den "exakten" Wissenschaften entfernt bzw. umso komplexer die Systeme werden, desto unsicherer werden Theorien und ihre Vorhersagen. Im Gegensatz zum Abschuß und Einschlag einer Rakete ist bereits der Verlauf und Ausgang von Spielen, die wie Fußball oder Schach nur auf einer Handvoll einfachster Gesetze basieren, immer wieder neu und nicht vorhersagbar. Die Gesellschaft, Wirtschaft oder Politik bestimmen weit mehr und weit kompliziertere Gesetze. Auch für die Rakete ist nur die Physik im voraus berechenbar, aber nicht das eigentliche Spiel, der Krieg. Die Laberfächer heißen nicht umsonst Laberfächer, und deren "Experten" können vor allem eins: Sich hinterher die Fußballergebnisse in Gesellschaft, Wirtschaft oder Politik schön labern. Oder schön saufen. Den Donald hatte kein systemrelevanter Laberfachmann auf der Rechnung, aber hinterher konnten alle nachholen, was sie vorher nicht gewußt hatten. Und die Merkel hätte als ostdeutsche Physikerin viel eher Taxifahrerin statt Bundeskanzlerin werden können. Aus der Vogelperspektive regiert Präsident Zufall die Evolution.

Natürlich haben auch die gesellschaftlichen Laberfächer ihren Wert, nur ist deren Wissenschaft mit der nachträglichen Analyse der Vergangenheit zu Ende. Um aus der Vergangenheit die Zukunft vorauszusagen, hat man früher einen Stier geschlachtet und in dessen Eingeweiden gelesen. Damit war man bereits in der Antike so weit wie heute. Während ein Karl Marx noch ein echter Wissenschaftler war und sich auf die Analyse des Ist-Zustands um die 1860-iger beschränkt hat -die ganze "Wissenschaft", wie man den Zustand von 1860 ändert, wurde erst deutlich später erfunden- treten die Karl Marxe von heute im Gewand der Börsenclowns und Wirtschaftswissenschaftler auf und erklären die Welt von morgen. Wenn überhaupt jemand Vorhersagen im Kasino treffen kann, dann die Mafia, denn die sorgt auch dafür, daß ihre Vorhersagen eintreten.

Das Wirtschaftssystem der Paten des Terrors

Der Kopf der Mafia, ein weltbekannter Massenmörder und Nobelpreisträger, wußte noch, daß Erpressung langfristig vor allem dann besonders gut funktioniert, wenn auch die Erpressten einen Vorteil darin sehen können. Ob ein Laden, der der Mafia Schutzgeld bezahlt, eine Hure, die einen Zuhälter bezahlt, oder (fast das gleiche) ein abhängig beschäftigter Arbeitnehmer, der sich Überstunden abpressen läßt, um sich Job und Gesundheit (auf der Straße geht es schnell bergab) zu erhalten: Jeder muß seinen Vorteil erkennen können. Wird niemand übervorteilt, kann man sogar von einem Deal zu beider Seiten Nutzen sprechen. Nur die, die sich besonders viel Arbeit machen wollen, und die Psychopathen, also die Kranken, die auf permanentem Terror stehen, versuchen es mit nackter Gewalt.

Lange haben die reichen Golfstaaten vom Kartell der Mafia profitiert. Beschissen wurden ganz klassisch vor allen der Kunde, denn der bezahlt.

Reichte nach dem Sieg der Vietnamesen das Gold nicht mehr aus, die US-Auslandsschulden zu begleichen, reicht längst auch alles Öl der Erde nicht mehr aus, die grünen Schuldscheine zu decken. Daher bietet der geniale Donald seinen hirntoten "Partnern" (am Golf) an, ihre grünen Schuldscheine gegen die marode US-Infrastruktur einzutauschen. Schließlich ist man verbündet. Um das Angebot zu unterstreichen, hat der geniale Donald dem saudischen Mini-Killer auch schon erklärt, wie schnell die Zukunft ohne ihn stattfinden kann. Ein weiterer Jahrhundertdeal sind Waffengeschäfte, um US-Schuldscheine im Jemen einfach mal in Rauch aufgehen zu lassen. Für US-Golfspieler am Golf immer die einfachste Lösung. Im Waffengeschäft nur second best, dafür führend im Wertegelaber: Der Unterclown der Nato.

Die Chinesen investieren ihrem Berg an US-Schuldscheinen etwas anders zB. in Infrastruktur und Waffen. Die Chinesen konnten ihr Geld nie damit verdienen, indem sie einfach nur mit der Mafia mitschwammen, sondern mußten sich ihr Geld selbst verdienen. Daher sind sie auch nicht hirntot.

Der Ball ist rund: Die Mafia paßt ihre Spielregeln an

Weil das "Wirtschaftssystem" der Mafia zu geil funktioniert hat, stiegen die Verbindlichkeiten der USA weit schneller als das Ölgeschäft. Das wurde natürlich ein Problem, aber weder die stets nobelpreisverdächtigen Laberpäpste noch die Mafia blieben untätig. Die Zeit wurde Reif, die verpflichtende Benutzung von grünen Schuldscheinen auf den kompletten internationalen Handel auszudehnen. Dadurch wurde der bis dato "Petrodollar" statt an Öl einfach an die Weltwirtschaft gekoppelt. Wer in der Lügenpresse immer noch vom "Petrodollar" spricht, für den sind selbst die Laberpäpste zu schnell.

Gestern noch "Petrodollar", heute schon Zwangsumtausch für die gesamte Weltwirtschaft, fertig ist die Globalisierung. Und jeder, der seinen eigenen Schwanz nicht selbst halten kann, geschweige denn sich verteidigen, hat die "Globalisierung" für sich entdeckt, weil der Welthandel durch die Umstellung auf US-Schuldscheine plötzlich so "einfach" geworden ist.

Einfach ist vor allem eines: Das US-Handelsbilanzdefizit und Auslandsschulden bis in die Stratosphäre aufzublasen. Warum bezahlen, wenn man es auch umsonst haben kann? Hieß es früher, ohne Zwangsumtausch kein Öl, heißt es heute, ohne Zwangsumtausch kein Handel. Weil es mit dem Ölgeschäft so gut funktioniert hat, hat sich das parasitäre US-Wirtschaftssystem gleich den kompletten Welthandel unter den Nagel gerissen. Das konnte der Nobelpreisträger Obama (für was der Preis vergeben wurde, war mittlerweile egal) viel schöner formulieren als der Donald.

Obwohl sich das Weltwirtschaftswachstum langsam zu einem Kometeneinschlag entwickelt könnte, bleibt das Muster gleich: Wieder stiegen US-Handelsbilanzdefizit und Auslandsschulden weit schneller, als durch die Unterlage, das globale Wachstum gedeckt werden kann. Daher ist die Mafia dazu übergegangen, ihren "Partnern" direkt vorzuschreiben, wer mit wem was handeln darf. Der Wirtschaftsterror durch Sanktionen wird laufend ausgeweitet, und umfaßt nicht nur Staaten, sondern mittlerweile auch einzelne Firmen und sogar Einzelpersonen. Besonders absurd: In der BRD würde man sich schon aus Tradition viel lieber von den USA abhören lassen, aber Huawei aus "Sicherheitsgründen" ausschließen zu wollen, und selbst nichts zu bieten haben, schießt den Vogel ab. Sind wir schon in der Sowjetunion, und die deutsche Industrie bleibt stehen, weil der große Bruder nicht kann? Hat die deutsche Industrie nicht schon immer (sogar in der DDR) am besten selbst für ihre Sicherheit gesorgt, oder braucht sie dazu den Donald?

Wiederentdeckung

Zwar haben die Laberpäpste vielen das Gehirn zugeschissen, aber seitdem die Amerikaner die Nasen ihrer "Partner" in die eigene Scheiße drücken, entdecken die auf einmal, daß die Erfindung der "Globalisierung" nicht neu ist, und es den Welthandel schon immer gab. Immer mehr Staaten beginnen, untereinander in ihren lokalen Währungen statt in US-Dollar zu handeln, was im Prinzip eine Rückkehr zum Tauschgeschäft ist. Das hat auch seine (nach heutiger Lesart wachstumsschädlichen) Vorteile: Wer nichts anzubieten hat, bekommt nichts, d.h. der Aufbau gigantischer Handelsbilanzdefizite ist ausgeschlossen. Dieses Phänomen tritt auf, seitdem Laberpäbste einen neuen Menschen geschaffen haben, der glaubt, er wäre reich, würde er durch nichts gedeckte US-Schuldscheine statt Gold hortet.

DDT für Sparer

Vom Schröder angelockt, vom Schäuble abgezockt. Die Vergabe des Nobelpreises für die Erfindung des Negativzinses steht immer noch aus. Dabei wurde selbst der Nullzins noch vor wenig mehr als 10 Jahren von den Politbüroexperten des Kapitalismus für unmöglich gehalten. Auch wenn der "Wirtschaftsexperte" Schäuble Prozente wahrscheinlich nur auf dem Bierdeckel ausrechnen kann und keinen blassen Schimmer hat (eine Annahme zu seinen Gunsten), mit welchen Tricks durch einen negativen Sparzins ein zusätzlicher Negativzins auf die Endsumme (Inflation) erzeugt werden soll: Der Nobelpreis kann wie beim "Ungeziefervernichter" DDT auch für wissenschaftlich wertlose, aber besonders durchschlagskräftige Erfindungen vergeben werden.

Nun gibt es (nicht nur) im Internet immer wieder Leute, die den großen "Ungeziefervernichter" zum Vorbild nehmen, obwohl das Grundgesetz aus genau diesem Grund pauschal jedem die menschliche Würde und das Recht auf körperliche Unversehrtheit garantiert. Sogar denen, die anderen das nicht zubilligen. Die Bestrafung derer, die auf die kreative Zinsrechnung kapitalgedeckter Altersvorsorge reinfallen, ist kein Kopfschuß, sondern im Alter Flaschen zu sammeln.

Wer mit der kapitalgedeckten Altersvorsorge durchs Klo gespült wurde, und sich jetzt von schwarz-rot-braunen Hütchenspielern einreden läßt, weil das Politbüro der Hütchenspieler sparen verboten habe, sei das Aktienkasino die neue Methode der Wahl, der lernt die Methoden der Mafia nie, Idioten über den Tisch zu ziehen. Das Kasino ist nur für professionelle Spieler geeignet. Für Lohnsklaven ist die gesetzliche Rente alternativlos. Mehr gibt es nicht, wenn die Familie/der Clan nicht funktioniert.

Die Diktatur der Shareholder

Wenn nur noch Finanzexperten entscheiden, die vom eigentlichen Geschäft Null Ahnung haben, werden Unternehmen zu einer Blackbox. Der einzige Sinn ihrer Existenz besteht dann sehr schnell darin, für die Shareholder möglichst flott und gründlich abgewrackt zu werden. Es gewinnt das Heuschrecken-Modell, Unternehmen auszuschlachten und weiterzuziehen, denn für mehr und bessere Geschäfte reicht das Wissen der Finanzclowns ohnehin nicht aus. Deren Expertise besteht oft nur darin, gut laufende Betriebe mit Gewinn abzuwirtschaften. Den Lunch der Amerikaner haben nicht die Chinesen weggefressen, sondern die Schuldenauftürmer der Mafia und eine sehr kleine Minderheit von Shareholdern, die die US-Industrie maßlos kahl gefressen hat. Nach den historischen Maßstäben der Ungleichheit könnte diese sehr kleine Minderheit längst überfällig sein, geschlachtet zu werden, aber: Was in der Vergangenheit passierte, heißt nichts.

Erfolgreiche Unternehmen funktionieren in der BRD vor allem im Mittelstand immer noch anders, d.h. es bestimmen keine Finanzclowns, sondern die, die auch das eigentliche Geschäft verstehen. Auch in China gibt es keine Diktatur der Shareholder, sondern die chinesische KP versteht im Moment weit besser als die auf Kahlfraß programmierten Oligarchen der USA, wie erfolgreiche Industriepolitik gemacht wird.

Die Paten des Terrors im Nahen Osten

Im Nahen Osten bewachen die Paten des Terrors nicht das Öl der Golfstaaten, sondern das eigene Frackingöl. Wer de facto unbegrenzt grüne Schuldscheine auf die Weltwirtschaft zeichnen kann, kann damit auch einen Fracking-boom finanzieren und zum größten Erdölproduzenten der Erde aufsteigen. Das US-Frackingöl/gas ist zwar nicht konkurrenzfähig, aber seit wann muß der Schnapspreis der Mafia konkurrenzfähig sein? Die Mafia kann anderen auch den Öl- oder Gashahn zudrehen, um für die "Energiesicherheit" ihrer Schützlinge zu sorgen. Die Straße von Hormus wird einfach für iranisches (und demnächst vielleicht auch wieder für irakisches) Öl geschlossen, Venezuela darf (aus humanitären Gründen) ebenfalls nicht exportieren, und für billiges russisches Gas gibt es auch einen Stopfen.

Wie lange sich China, Japan und Südkorea, die mit Abstand größten Schnapskunden des persischen Golfs, das noch gefallen lassen, dafür könnte man mal eine kleine Sportwette im Internet aufziehen. Natürlich erst, sobald das legal ist, damit auch die Mautclowns und andere Nichtsleister ihren Schnitt machen können.

Falls einem Laberpäpste den Kopf verdreht haben: Seit dem Schulden-finanzierten Frackingboom importieren die USA kein Öl, sondern exportieren sogar in die Golfstaaten. US-Frackingöl, dessen Förderkosten unbezahlbar sind, ohne einen Berg an Schulden aufzuhäufen. Hört sich schwachsinnig an, aber konservative US-"Patrioten" lieben es, sich durch Projekte nationaler Sicherheit, so wird die neue Unabhängigkeit von Ölimporten auch genannt, die Taschen vollschaufeln zu können. Als ob die USA nicht wie eh und je viel billiger produziertes Öl auf dem "freien Weltmarkt", d.h. in ihrem eigenen Schnapsladen, kaufen könnten. Da aber für die grünen Schuldscheine ohnehin der Rest der Welt gerade steht, überwiegt das Interesse der Patrioten, sich am Aufhäufen des Schuldenberges dumm und dämlich zu verdienen. Durch die Kopplung des US-Dollars an den Welthandel sind ganz neue Geschäftsmodelle möglich geworden. Mittlerweile gibt es sogar Präsidentschaftskandidaten, die zumindest als Wahlkampftrick das ökonomische (und ökologische) Schwachsinnsprojekt Fracking beenden (oder mitverdienen) wollen.

Im Nahen Osten arbeitet die Mafia nicht nur mit Wirtschaftsterror, sondern auch mit Staatsterror. Nach der Liquidierung Soleimanis hat die CIA im US-Außenministerium chinesischen und russischen Akteuren in einem Aufwasch das gleiche Schicksal angedroht.

Die Überlegenheit der Golfspieler

Im Irak haben die Amerikaner die durch den IS eroberten Gebiete aus der Luft befreit. Das hieß in erster Linie, vom IS kontrollierte Städte einzuäschern. Trotzdem geht es nicht ohne Bodentruppen. Der technologische Vorteil schmilzt sehr schnell in Richtung Chancengleichheit ein, sobald der Krieg in bewohntem Gebiet am Boden stattfindet. Daher konnte sich der IS trotz relativ geringer Zahl vor allem in den Städten festsetzen, und daher wurden die Städte am Boden nicht von den Amerikaner zurückerobert.

Der Staatsterror

Soleimani war nicht nur auf allen Schlachtfeldern des Nahen Ostens sehr erfolgreich und am Boden maßgeblich für die Vernichtung des IS verantwortlich, sondern Soleimani war auch ein außergewöhnlich fähiger Politiker. Entgegen dem in der Lügenpresse gepflegten Schiiten-Narrativ arbeitete Soleimani mit jedem zusammen, der den IS bekämpft hat: Mit den Amerikanern, mit den Russen, mit den Kurden, mit den Popular Mobilisation Forces des Irak, mit der syrischen Armee, ... . Soleimani war einer der ersten, der die Kurden, die heute auch die Bundeswehr unterstützt, mit Waffen versorgt und in den Kampf gegen den IS einbezogen hat. Die meisten Bewohner der Region gleich welcher Religion haben mit dem IS nichts am Hut. Der Iran hat wegen der Unterstützung aller, die den IS bekämpft haben, zu den meisten Staaten des Nahen Ostens ein oft weit besseres Verhältnis als Saudi Arabien. Auch zu den Sunniten. Der Iran mag durch den Wirtschaftsterror der USA international isoliert aussehen, im Nahen Osten ist er es nicht.

"Ich hoffe, sie schlagen sich wacker, wir sind 11.000 Kilometer weit weg"

Genialer Twitterspruch eines Players, der international vor allem mit sich selber spielt und sich jeden Morgen einen runtertwittert. Zwar auf die Kurden gemünzt, dürfte der Spruch nicht nur den "Verbündeten", auch denen der hirntoten Nato, sondern selbst den eigenen US-Soldaten in den Ohren klingeln. Die müssen sich schon fragen, was sie noch im Nahen Osten zu suchen haben.

Der letzte Verbündete

Im Nahen Osten sind die Hirntoten miteinander verbündet, weil sie hirntot sind. Oder gibt es noch andere gemeinsame Werte mit Saudi Arabien? Sollte sich der Hirntote in Saudi Arabien aus der Umklammerung seiner hirntoten "Verbündeten" lösen und wie die Türkei eine eigene Realpolitik betreiben, wäre der wichtigste Schritt zu Peace and Prosperity im Nahen Osten getan. Soleimani hat im Nahen Osten über Religionen hinweg sehr erfolgreich neue Allianzen geschmiedet. Genau dazu war er auch vom irakischen Premier in den Irak eingeladen worden. Liquidiert wurde nicht der "Terrorist", sondern der Politiker Soleimani. Ganz oben auf der US-Wunschliste dürfte auch der politisch sehr erfolgreiche Außenminister des Iran stehen, denn der international anerkannte Kopf des Atomvertrages ist ebensowenig wie ein Soleimani einfach "nachbestellbar". Beliebig nachbestellbar sind die Clowns, die Boltons, die Pompejos, ... Der US-Terrorschlag war keine Kurzschlußreaktion, die sich ein Clown ausgedacht hat, sondern eine "wohlkalkulierte" Notbremse, um die US-Allianz des Terrors nicht gefährdet zu sehen. Wer ist im Nahen Osten isoliert, und wer bleibt als "verläßlicher Partner", wenn Saudi Arabien wie die Türkei das Lager der Hirntoten verläßt?

Die Eigenständigkeit der Iraker unterschätzt die Lügenpresse gerne, um ihr Religionsnarrativ auszuspielen. Wenn sich unzufriedene irakische Schiiten statt von den USA vom Iran bevormundet fühlen, brennt ein iranisches Konsulat noch schneller nieder als eine US-Botschaft. Wechselseitig hinter allem eine US bzw. iranische Verschwörung zu sehen, ist idiotisch. Den Irak bestimmen in erster Linie kriegserprobte Iraker. Die werden offensichtlich sehr sauer, wenn die Amerikaner beginnen, nach der Vernichtung des IS irakische Milizen zu bombardieren, die mit den USA gegen den IS gekämpft haben. Für hirntote US-Terrorexperten ist nach dem Krieg vor dem Krieg. Verschwörungstheoretiker können daraus aber auch eine iranische Verschwörung machen.

Die "Afrikastrategie" der Nato-Unterclowns

Man kann die Überschrift als Widerspruch in sich sehen, oder man akzeptiert, daß die gezielte Verbreitung von Chaos durch Hit and Run-Liquidierungen auch eine "Strategie" ist. Einen Schlachtplan zu haben, aber nach dem Schlachten keinen Plan, das ist die Strategie der Hirntoten.

Schon ganz lange ganz oben auf der Abschußliste

Natomitglieder haben über Jahrzehnte versucht, den libyschen Diktator Gaddafi zu eliminieren. Einer der frühen Versuche endete mit dem Abschuß eines italienischen Passagierflugzeuges und zahlreichen mysteriösen Todesfällen. Es gab einmal eine Zeit, in der die im Namen der Menschenrechte tätigen Henker noch im Verborgenen arbeiteten. Ein offener Tötungsversuch, der allerdings nur Teile von Gaddafis Familie ausgelöscht hat, erfolgte nach dem Lockerbie-Anschlag durch die US-Luftwaffe. Gaddafi selbst das Genick zu brechen ist schlußendlich erst gelungen, nachdem sich die Nato von der UN eine "we fly zone" erschlichen und das Land samt seiner zivilen Infrastruktur weitgehend eingeäschert hat. Begonnen haben die Hirntoten ihre Aktion genialer Weise erst, als der Diktator seine Gegner schon fast vernichtet hatte.

Italien und Libyen hatten beste Beziehungen. Italien hat 40 % seines Erdöls aus Libyen importiert, und zehntausende italienischer Gastarbeiter haben in dem reichen Ölstaat gearbeitet. Aufgrund der für beiden Seiten sehr vorteilhaften Beziehungen hatte Gaddafi einen der besten Beschützer, den er sich wünschen konnte: Den italienischen Militärgeheimdienst. Der war nicht nur immer Bilde, was sich gerade rund um die Achse Italien/Libyen auf Mittelmeer oder in der Luft bewegt, sondern hatte auch immer die richtigen Informationen, warum. Daher sind französische und amerikanische Liquidierungsversuche grundsätzlich schief gegangen. Gegen die UN-Aktion der Hirntoten waren die Italiener allerdings machtlos. Dafür zahlen sie noch immer einen hohen Preis.

Das Meisterstück der Hirntoten

Schätzungen gehen von bis zu drei Millionen Gastarbeitern aus, die in dem reichen Ölstaat ihr Geld verdient haben. In der Lügenpresse kann man sich vorzüglich in Moral einscheißen und über deren rechtlose Lage meckern. Die kann sich aber auch massiv verschlechtern. Die Wirtschaftsmigranten können auch als humanitäres Opfer im Meer schwimmen oder als Sklaven verkauft werden. Wegen der vielen Arbeiter aus den Nachbarländern hatte der libysche Diktator reichlich Einfluß auf seine südlichen Nachbarn. Das könnte vor allem die Franzosen gestört haben. Im ehemaligen Einflußbereich Gaddafis breiten sich jetzt die Hirntoten aus. Und überall, wo sich die Hirntoten ausbreiten, gibt es zwar Chaos und Terroristen, aber keine Arbeit.

Die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU ist manchmal gegeben, zB. wenn der große Bruder sie durchsetzten kann. Ansonsten ist sie eine Fiktion der Lügenpresse. Gemeinsam ist die Fake-Blase. Das volle Ausmaß dessen, was tatsächlich stattgefunden hat, offenbart sich oft erst nach Jahrzehnten.

Die Bankrotterklärung der Hirntoten

In Europa ist man am Atomabkommen kaum interessiert. Erstens ist die Bedrohung Europas durch den Iran offensichtlich eine reine Psychose, zweitens ist der Verkauf von Autos in die USA wichtiger. Den Wert eines Abkommens erkennt man nicht am Gelaber sogenannter "Sicherheitsexperten", sondern an der Bereitschaft, es einzuhalten. Selbst die zahlreichen Abkommen und Maßnahmen, die selbstgeförderten Flüchtlingskrisen zu bewältigen und zB. die Türkei dabei zu unterstützen, haben zu Recht eine höhere Priorität als das Atomabkommen, denn diese Folge der Hirntoten gefährdet mittlerweile politische Systeme in Europa. Da sieht man mal, wie schnell ultrawichtige "Sicherheitsexperten", die normalerweise nur Raketen zählen, ruhig werden können. Aber über nichts als leere Luft verhandelt zu haben, obwohl der Atomdeal wie der INF-Vertrag vor allem Europa dient und der Startschuß für Milliardengeschäfte sein sollte, ist schon sehr arm und zeigt, wie wenig die Unterclowns der Mafia über sich selbst bestimmen.

Ob gelb, ob grün, ob rot, ob braun, stets die Bürger in die Röhre schaun!

Stand: 01.02.20